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CFLS – die Auflösung

Mir war klar, dass ich mich für meinen ersten Dreh besonders gut vorbereiten musste. Denn wenn man etwas zum ersten Mal macht, hat man meist keinen Schimmer, an was man alles im Vorfeld nicht gedacht hat. Deswegen war es mir wichtig, die Auflösung für CFLS nicht erst am Set zu machen, sondern jede Einstellung vorher zu planen. Ich hoffte, dass wir so nichts vergessen würden zu drehen.

Vorbereitung, Vorbereitung, Vorbereitung

Kameramann Alex Sachs und ich trafen uns mehrfach, um die Auflösung zu besprechen. Leider können wir beide nicht zeichnen, so kam es also nicht in Frage, mit Storyboards zu arbeiten. Wir beschränkten uns darauf, eine Draufsicht des Sets zu zeichnen (das bekamen wir gerade noch so hin) und darauf die Kamerapositionen und die Standpunkte, Blickrichtungen und Wege der Schauspieler zu markieren. Jede Kameraposition wurde mit einer Nummer versehen und dann im Drehbuch vermerkt, welche Handlungen und Dialogzeilen aus der jeweiligen Kameraposition gefilmt werden sollten.

Am Ende hatten wir einen – wie ich noch heute finde – sehr übersichtlichen Plan davon, was wir drehen wollten. Wir hatten also die beste Grundlage für einen zügigen und reibungslosen Dreh. Insgesamt kamen wir jedoch auf 51 Einstellungen, was sich dann beim Dreh leider als nicht machbar herausstellte.

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