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Ein Blog für den Weg

Letzte Woche war mal wieder Verleihung der Oscars, die zwar noch immer besonders sind, aber doch irgendwie nicht mehr so besonders zwischen der Berlinale, Cannes, Locarno, Montreal, Venedig…

Die Filmbrache feiert sich gern selbst. Warum auch nicht?!? Schade ist jedoch, dass man so selten den langen Schatten zu sehen bekommt, den die Glanzlichter werfen.

Ich persönlich finde den Weg des Filmes bis zur Premiere viel spannender, als den Weg danach. In der Öffentlichkeit stehen jedoch meist nur die Gewinner, die Nominierten, die Favoriten. Nicht jedoch die Machenden, die Zweifelnden, die Scheiternden.

Scheiternde Helden

CIF Guy ließ uns jahrelang Teil haben an seinem Machen, Zweifeln und Scheitern. Er dokumentierte auf seinem YouTube-Kanal seinen Weg zu seinem animierten Weihnachtsfilm. (An dieser Stelle würde ich gerne den Titel des Films verraten und einen Link zur DVD-Vorbestellung einfügen. Doch der Film wurde leider bisher nicht gemacht. Und wie es aussieht, hat CIF Guy es aufgegeben.) Über Jahre hielt CIF GUY seinen Zuschauern die Realität des Filmemachens vor Augen: Es ist nicht einfach und es kommt nicht über Nacht.

Seine Geschichte zeigt aber vielleicht auch, warum so wenig Filmemacher sich bei ihren Projekten live über die Schulter schauen lassen wollen: Scheitern ist schmerzhaft und es ist immer eine Option.

Warum also dieser Blog?

Ich würde gerne mitfiebern mit den Machern von kleinen und großen Projekten. Nicht erst im Making of auf der DVD, sondern dann, wenn es passiert. Da dies aber eine Seltenheit ist (Nathalie von Mentorless.com macht es in ihren FilmLogs vor), schreibe ich einfach, was ich selbst gerne lesen will.

Projekt-Updates, Making of-Videos, Unfertiges und Verworfenes soll es in meinem Blog geben. Dazwischen immer wieder Nützliches, das ich auf meinem Weg gelernt habe. Und das vor allem zum Eigennutz, denn ich schaue gerne ab und zu auf Vergangenes zurück und erinnere mich daran, was damals falsch lief, was es beim nächsten Projekt zu vermeiden gilt. Wenn das jemand anderem genauso hilf wie mir – um so besser.

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