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2017 – ein Rückblick auf Projekte, Versuche & Versäumnisse

2017 – ein Rückblick auf Projekte, Versuche & Versäumnisse Posted on 1. Januar 2018
Eigentlich Diplom-Designerin, jedoch im Haut und Haaren und seit Jahren Autorin und Filmemacherin.

2017 war für mich ein Jahr des Ausprobierens, der neuen Wege. Ich habe mich vom Angestellt-sein verabschiedet, habe einen Verein mit-gegründet, bin CoWorker und Coach.

Es ist so viel passiert in den letzten zwölf Monaten und doch ist es mir nicht genug. Es hätte mehr sein können, besser laufen müssen. Ich habe meine Zeit nicht optimal genutzt, so kommt es mir vor. Die Tatsache, dass keines meiner gestarteten Projekte zum Jahresende abgeschlossen ist, trägt zu diesem Gefühl viel bei.

Zwei Kurzfilme habe ich gedreht. RUBY und ORPHEUS. Doch beide sind noch in der Postproduktion.
Orpheus soll bis Ende Januar fertig sein, um die erste Festival-Deadline zu schaffen, Ruby bis Ende Februar. (Ob ich diese Deadlines halten kann, bleibt abzuwarten.)
Ich habe ein Kinderbuch geschrieben, das inzwischen auch wunderbar illustriert ist, jedoch noch keinen Verlag gefunden hat. (Zugegebenermaßen haben wir nach einem Verlag auch noch nicht gesucht. Aus Zeitmangel. Womit wir wieder bei der optimalen Nutzung der Zeit wären.)
An meinem Drehbuch SIDERA schreibe ich noch immer. Und hier ist ein Ende noch immer nicht absehbar.
Dazu liegen ein Dutzend neue Ideen in meiner digitalen Schublade und warten auf meine Zuwendung.

Der Blick zurück auf 2017 macht mich ruhelos. So viele Dinge hätte ich anders machen sollen. So viele Dinge haben so viel Kraft und Zeit gekostet und doch nirgends hingeführt. Hätte ich doch früher bestimmte Verpflichtungen aufgegeben, hätte ich doch früher bestimmte Dinge begonnen. Nur zu leicht verliere ich dabei all das aus dem Blick, das so gut war in 2017.

Ich habe an vielen Stellen NEIN gesagt, wo es mir ein Jahr zuvor noch nicht über die Lippen gekommen ist, habe so viele Projekte angestoßen, die in den nächsten Monaten (hoffentlich) einen Abschluss finden oder wenigstens konkreter werden.

Das wichtigste aber sind die Menschen, die mich 2017 begleitet haben. Alte Bekanntschaften, die begonnen haben wieder zu wachsen. Gefährten, die sich in eine andere Richtung aufgemacht haben und die ich in der Ferne nur noch erahnen kann, wenn ich mich umdrehen. Und brandneue Freundschaften, die schon jetzt so tief in mir verwurzelt sind, dass auch der stärkste Sturm sie nicht wird herausreißen können.

Der Blick zurück kann nur Gefühle aufwühlen, Veränderung findet durch den Blick nach vorne statt.