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Kategorie: Schreiben

Von der Ideenfindung, über’s Plotten bis zur ersten Fassung teile ich meine Erfahrungen rund ums Schreiben hier mit euch.

In 5 (+x) Schritten durch den Wahnsinn – Mein Schreibprozess

Eine Frage, die mir in meinen Seminaren schon häufiger begegnet, ist die nach dem idealen Schreibprozess. Ich halte nichts davon, sich an anderen zu orientieren, denn was für mich funktioniert, kann die Hölle für jemand anderen sein. Doch ich bin auch neugierige darauf, wie andere Autoren an ihre Projekte herangehen und habe von „ich schreibe ein Exposé und dann die erste Fassung, dann bin ich fertig“ bis „ich schreibe eine Logline, dann ein Exposé, dann die Biografien meiner Hauptfiguren, ein Treatment, dann ein Bildertreatmen, dann die erste Fassung, zweite Fassung…“ schon so ziemlich alles gehört.
Das hat mich dazu gebracht, mal darüber nachzudenken, wie eigentlich mein Schreibprozess aussieht.

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leider müssen wir Ihnen mitteilen – über den Umgang mit der 1. Absage

Es ist einige Wochen her, da schickte ich das Manuskript von DER IGEL & SEIN ARCHITEKT an 7 Kinderbuchverlage. Heute kam der erste Antwortbrief. Ich musste den Umschlag nicht öffnen, um zu wissen, dass es eine Absage war. (Absagen brauchen nicht mehr als einen Bogen Papier in einem DIN Lang Umschlag. Egal was für eine Absage es ist.)

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Kurzpitch – Um was geht es hier eigentlich?

Wenn ich eine Idee für ein Drehbuch habe, schreibe ich mir als erstes einen Kurzpitch. (Ich habe keine Ahnung, ob das ein gängier Begriff ist, was ich meine ist eine Zusammenfassung der Idee auf etwas einer Seite.) Wenn mir auf dieser Seite nicht klar wird, um was es geht, wie die Geschichte im Groben verläuft, wie sie ausgeht und was mich daran reizt, stehen die Chancen gut, dass ich die Idee ablege und das Dokument nie wieder öffne.

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Eingangslektorat – aus dem Nähkästchen eines Ex-Gate-Keepers

In meiner Zeit bei der U5 Filmproduktion war ich unter anderem für das Eingangslektorat zuständig. Das heißt: alle unaufgefordert eingesendeten Stoffvorschläge landeten bei mir. Und das waren nicht gerade wenige.
Von den Einreichungen wurde ich immer wieder überrascht. Leider nicht vom Inhalt, sondern meist von der Form.

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Autoren-Gruppen

Für mich ist der Austausch mit anderen über meine Ideen wichtig. Oft, wenn ich an einer Stelle im Text hänge und mir tage- oder wochenlang den Kopf zerbreche, reicht ein kurzes Gespräch mit jemandem darüber, um meine Gedanken in eine neue Bahn und die Ideen wieder zum Fließen zu bringen. Eine Autoren-Gruppe kann dafür ein idealer Ort sein.

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