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Und wie geht’s jetzt weiter?

Meddi Gordon ist fertig. Das Manuskript liegt seit heute bei der Lektorin. Das bedeutet für mich erst mal: Pause. Im Moment kann ich für Meddi nichts weiter tun als warten. Das wirft die Frage auf: Was jetzt?

Ein neues Projekt muss her. Das ist ja klar. Aber welches?

Mit dem zweiten Teil von Meddi Gordon anzufangen, wäre eine naheliegende Option. Dazu habe ich bisher allerdings nur sehr vage Ideen, die mich noch nicht wahnsinnig begeistern. Irgendwie warte ich noch auf eine Eingebung, was das betrifft. Vielleicht komme ich hier aber nur voran, wenn ich ernsthaft daran arbeite.

Dann gibt es da auch noch eine Kinderbuch-Idee, die ich schon länger im Hinterkopf habe und die ich schon im letzten Jahr angehen wollte. Außerdem schlummert auf meiner Festplatte ein Krimi-Drehbuch, das seit zwei Jahren darauf wartet, zu einem Roman umgearbeitet zu werden. Und dann ist da noch das bereits fertige Fantasy-Werk SIDERA. Allerdings zögere ich, es ganz alleine zu veröffentlichen, denn eigentlich fehlt dazu noch ein Prequel. Und ein Sequel. Und überhaupt …
Obendrauf gibt es noch etwas mehr als ein Dutzend Exposés auf meiner Festplatte, alle in unterschiedlichen Stadien der Ausarbeitung, die ebenfalls gerne ausgearbeitet werden wollen.

Die Fülle an Möglichkeiten ist gleichzeitig aufregend und lähmend. Ein neues Projekt anzufangen, bedeutet, dass ich mich für Monate an dieses Projekt binde, und alle anderen Ideen müssen währenddessen liegen bleiben.

Die berühmte „Fear of missing out“ spielt hier mit hinein. Was, wenn das Projekt, das ich vorerst liegen lasse, die bessere Wahl gewesen wäre? Und wie könnte sich das äußern?

Die Entscheidung darüber, welches Projekt ich als nächstes angehe, ist für mich einer der schwierigsten Teile des Schreibprozesses. Es ist eine Abwägung zwischen Fortsetzung und Neuanfang, zwischen bekannten Welten und unbekanntem Terrain, zwischen Magie und Thrill. Jede Option verspricht ihre eigenen einzigartigen Abenteuer und Herausforderungen. Jedes mögliche Projekt hat seinen ganz eigenen Reiz.

Also – was nun?

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